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Das Leben und die Entwicklung 
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Hans Prähofer war Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller und damit in vielen Künsten zu Hause. Aufgewachsen in Mühldorf am Inn, geprägt durch die Erfahrungen des Krieges und die harten Nachkriegsjahre, fand er seinen Weg als freischaffender Künstler in München. 

 

Sein Werk reicht vom einfachen Pinselstrich über Druckgrafik, Wandbild und Glätte-Technik bis zu Glasfenster, Metallrelief und Kunst am Bau.

 

Einzelausstellungen in der Schweiz, New York, Detroit, Berlin und München.

Staatliche und städtische Ankäufe.

Wandbilder, Sgraffiti, Glasfenster und keramische Arbeiten an öffentlichen und privaten Bauten. Brunnen und Platzgestaltungen im In- und Ausland.

 

Als Autor wurde er mit dem Roman „Die Drachenschaukel“ bekannt, einem Bericht über eine Jugend in Altbayern. 


Bis zu seinem Tod 2005 arbeitete er in seinem Atelier nahe der Isar im alten Münchner Stadtteil Au.

 

Diese Seite erinnert an den Menschen, den Künstler Hans Prähofer und macht sein vielseitiges Werk zugänglich.

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ein leben zwischen Bild und Wort
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biografie

(* 29. September 1920 in Traunstein; † 6. November 2005 in München) war ein deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer und Schriftsteller.

HERKUNFT UND JUGEND

Hans Prähofer wurde am 29. September 1920 in Traunstein geboren und wuchs in Mühldorf am Inn auf. Die Stadt am Inn und ihr Hinterland prägten ihn ein Leben lang, als Maler wie als Schriftsteller. 

 

Auf Wunsch seines Vaters absolvierte er eine Metzgerlehre, doch seine Leidenschaft galt der Kunst. 
Er studierte bei Professor Adolf Schinnerer an der Akademie der Bildenden Künste in München.

KRIEGSJAHRE

1937 wurde Hans Prähofer Soldat, zwei Jahre später wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Seine Einsätze führten ihn nach Polen, Frankreich und Russland. 

Nach Verwundungen entlassen.

LEBENSLAUF

  • 1920

        In Traunstein geboren.

        In Mühldorf am Inn aufgewachsen.

  • die Kriegsjahre

        Polen, Frankreich, Russland.

        Nach Verwundungen entlassen. 

        Studium bei Prof. Adolf Schinnerer an 
        der Akademie der Bildenden Künste 
        in München.

  • 1945

        Heirat mit einer Hamburgerin, zwei Kinder.
 

        Harte Nachkriegsjahre, die Hans Prähofer als
        Zeitungsschreiber überbrücken konnte.
 

        Freischaffend. 

          
        Lokales für das Oberbayerische 
        Volksblatt und andere Zeitungen.

        Gerichts- und Polizeiberichte, kleinstädtisches 
        Vereinsgeschehen, Neues aus dem Rathaus 
        und vom Kreistag, hautnah Erlebtes.

  • 1949

        schon schildert Hans Prähofer in 72 Folgen 
        den Zusammenbruch und die Zeit bis 1948 am
        Beispiel einer Stadt am Inn und ihrem 
        Hinterland (eine Dokumentation mit vielen 
        Zeichnungen, 1985 als Buch erschienen)

        Langsam griff das Werken als Maler und 
        Zeichner.

        Gewonnene Wettbewerbe, Plakate,Prospekte,
        Kunst am Bau, Illustrationen.
        Persönliche Kontakt und Briefwechsel mit 
        Alfred Kubin.

  • 1966

        ist der Roman die „Drachenschaukel“ bei Piper
        erschienen, berichtet von einer Jugend in 
        Altbayern. Das Buch hat Aufsehen erregt. 
        Maßgebende Rezensenten begrüßten es als 
        wichtiges literarisches Ereignis.

  • 1995

        Mitglied bei den Turmschreibern.

  • 1997 

        Berufung in den künstlerischen Beirat ins 
        Haus der Kunst.

  • 2002 

        Wurde im bayerischen Fernsehen ein Film
        über Hans Prähofer gezeigt, gedreht von 
        Dr. Meggy Steffen und Bettina Stummeyer

  • 2005

        Sein Atelier hatte der Künstler bis zu seinem 
        Tod am 6.November 2005 nahe der Isar im 
        alten Münchener Stadtteil Au.

AUSZEICHNUNGEN

  • 1991

          Bundesverdienstkreuz am Bande 

          Bayerischen Poetentaler

  • 1995

          Landkreis Mühldorf / Inn 
          Verdienstmedaille in Gold

  • 2004

          wurde Hans Prähofer das
          Verdienstkreuz 1.Klasse des 
          Verdienstordens der 
          Bundesrepublik Deutschland 
          verliehen

 

  • 2011

          Umbennung der ehemaligen 
          Mühldorfer Grundschule in 
          "Prähofer-Haus"

WEGGEFÄHRTEN & EINFLÜSSE

Adolf Schinnerer

Bei Professor Adolf Schinnerer an der Akademie der Bildenden Künste in München erhielt Hans Prähofer seine künstlerische Ausbildung

 

Alfred Kubin

Mit dem großen Zeichner und Illustrator verbanden ihn persönliche Kontakte und ein Briefwechsel

 

Künstlergruppe „Die Burg“

Gegründet wurde die Gruppe 1947 von den Burghauser Künstlern Elisabeth Coulin-Schürch, Rudolf Egger, Albert Figel, Hans Frank und Otto Schneider. 
Weitere Künstler schlossen sich der Gruppe an: Fritz Junghans, Hans List, Rudolf Fröhlich, Theodor Jakobi und Hans Prähofer.

 

Eine erste Ausstellung im Dürnitzstock der Burg, im Juni 1947, wurde mit 12.000 Besuchern zu einem ungeahnten Erfolg.

 

Die Münchner Turmschreiber

Als Mitglied dieser Vereinigung bayerischer Autoren gehörte er zum literarischen Leben Münchens. Der Turmschreiber Verlag legte 2001 „Die Drachenschaukel“ neu auf.

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