Kunst am Bau
„Kunst am Bau“ bezeichnet künstlerische Arbeiten, die eigens für ein Gebäude oder einen öffentlichen Ort geschaffen werden. In Deutschland verpflichtet sich die öffentliche Hand seit den 1950er-Jahren, bei staatlichen Bauvorhaben einen Teil der Baukosten für Kunst vorzusehen. Viele Künstler der Nachkriegszeit fanden hier wichtige Aufträge.
Ablauf
Meist wird ein Wettbewerb ausgeschrieben. Der Künstler reicht Entwürfe und Modelle ein, eine Jury entscheidet. Danach folgt die Ausführung, oft in enger Abstimmung mit Architekten, Bauherren und Handwerksbetrieben.
Techniken
Kunst am Bau umfasst viele Ausdrucksformen: Wandbilder und Fresken, Sgraffito (Kratzputz aus mehreren farbigen Putzschichten), Glättetechniken in Kalkputz, Mosaiken, Glasfenster, Keramikwände, Metall- und Betonreliefs sowie Plastiken im Außenraum.
Wirkung
Kunst am Bau macht Kunst zum Teil des Alltags. Sie begegnet Menschen in Schulen, Rathäusern, Krankenhäusern, Kirchen und auf Plätzen und gibt Gebäuden eine unverwechselbare Identität.
Ein bedeutender Teil seines Schaffens entstand für Gebäude und öffentliche Räume. In Wettbewerben setzte er sich mit Entwürfen für Wandbilder, Reliefs und Glasarbeiten durch. Seine Werke reichen von Wandbildern und Glätte-Technik bis zu Metallreliefs. Sie machen Kunst zum Teil des Alltags.



