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Hans Prähofers vielfältiges kÖnnen
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Entdecken Sie Fotos und Beschreibungen ausgewählter Werke, die exemplarisch für Prähofers künstlerisches Spektrum stehen.
Vielfalt der Kunstwerke und Techniken von Hans Prähofer
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Einzigartige Maltechniken
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Die Lust am Schildern, der Wunsch sich möglichst umfassend mitzuteilen lässt Hans Prähofer viele Techniken anwenden. Überhaupt reizt ihn das Handwerkliche, das Ausloten der manuellen Möglichkeiten.
Aquarell, Tempera, Acryl, Öl, Spachtelarbeiten und Hinterglas sind ihm geläufig. Dynamik kennzeichnet seine Bilder.
Wildbewegte Wolken über weitschwingenden Landschaften, explodierende Wiesen- und Blumenstücke, Zirkusthemen voller Aktion, auch abstrakte Farbkompositionen. Thematisch spannt sich der Bogen weit. Freie Kompositionen und Abstraktes entstehen. Doch das Erkennbare dominiert, eignet sich besser zum Erzählen. Zirzensisches, Architektur und Landschaft, Menschen, Tiere und Blumen, grafisch oder stark farbig expressiv, grotesk übersteigert, auch makaber. Es gibt Serien mit Totenköpfen. Und immer wieder Hinterglasbilder, die zum Fabulieren besonders geeignet sind.
Märchenhaftes sichtbar machen

Vielfältige Grafikarbeiten
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Dem Grafischen galt Hans Prähofer immer schon die besondere Liebe. Beim Studium an Münchens Akademie der Bildenden Künste hat er viel in der Radierwerkstatt gearbeitet. Seine Verbindung und Briefwechsel mit Alfred Kubin, Illustrationen und gebrauchsgrafisches Schaffen haben die zeichnerische Komponente gestärkt. 1954 schon gewann er landesoffene Wettbewerbe für Prospekte und Plakate des Fremdenverkehrsverbandes München-Oberbayern. Eine Vielzahl von gestalteten Städte- und Landschaftsprospekten folgte.
Das Illustrieren brachte Verbindungen mit Autoren: Ernst Hoferichter, den er Schwager und Freund nennen konnte. Auch eine Reihe von Dichtungen Max Dinglers, dem er bis zu seinem Ende herzlich zugetan war, konnte er mit der Zeichenfeder begleiten. Illustriert hat er weitgefächert. Das reicht von Werken Nathaniel Hawthornes bis zu Romanen und Geschichten von Franz Xaver Breitenfellner und Werken Leopold Ahlsens. Viele Umschlaggestaltungen für den Friedl Brehm Verlag


Literarisches Schaffen
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Gleich nach dem Krieg hat er, weil die Malerei allein die Familie nicht ernährt hätte, für verschiedene Zeitungen geschrieben. 1949 schon schilderte er in 72 Folgen den Zusammenbruch 1945 und die Zeit bis 1948 am Beispiel der Stadt Mühldorf am Inn und ihrem Hinterland. Eine Dokumentation, die, überarbeitet und mit vielen Zeichnungen, 1985 als Buch erschienen ist.
1966 ist bei Piper sein Roman „Die Drachenschaukel“ verlegt worden und hat, lange vor der modisch gewordenen Bavaricawelle, Maßstäbe gesetzt und ist rundum, auch bei großen Zeitungen und bedeutenden Rezensenten, als wichtiges literarisches Ereignis begrüßt worden.
Für den Piperverlag hat Hans Prähofer den Nachlass Georg Queris bearbeitet, er hat die Textauswahl zu „Weltliche Gesänge des Egidius Pfanzelter“ besorgt und das Manuskript für die einstündige Sendung des Bayerischen Rundfunks „Theater für Jedermann, Georg Queri nicht nur zum Rotwerden“ verfasst.
Für das Feuilleton der „Stuttgarter Zeitung“ hat Hans Prähofer eine ganzseitige Würdigung zum 100. Geburtstag Ludwig Thomas mit dem Titel „Der immergrüne Förstersohn“ geschrieben.
Als Vertreter Oberbayerns hat er eigene Mundartgedichte am Bayerischen Rundfunk gelesen. Dieser hat auch im Rahmen der Reihe „Land und Leute“ mehrere Hörbilder gesendet, die jeweils mit bis zu sieben Sprechern besetzt waren.
Besonderen Anklang fanden „Die verhexte Kindsmagd, auf den Spuren eines Zaubereiprozesses.“ Die Geschichte der Maria Pauerin, eines Mädchens aus Altbayern, das 1750 noch als Hexe hingerichtet wurde und „Beim Geisterseher von Zwickledt. Begegnung mit Alfred Kubin“.